HERKUNFT

Rheingau

Mit rund 3.200 Hektar Rebfläche gehört der Rheingau zu den kleineren Anbaugebieten in Deutschland. Die Heimat der Spreitzers ist aber wegen ihrer traditionsreichen Geschichte bis heute eine der bedeutendsten Weinregionen der Welt! 

Heimat Rheingau

Die Wurzeln des Rheingauer Weinbaus reichen bis in die Römerzeit zurück. Der erste kultivierte Weinanbau wurde jedoch im Jahr 1135 durch die Benediktiner und später durch die Zisterzienser auf Kloster Eberbach dokumentiert. Auch in den folgenden Jahrhunderten prägten die Mönche den Weinanbau. Unter ihrer Anleitung wurden die Taunushänge gerodet und mit Reben bepflanzt. Dies war der Grundstock für den stetigen Aufstieg des heutigen Anbaugebiets.

Der Rheingau verdankt seinem Weltruf einer liebenswürdigen Laune der Natur. Nur hier am Rheinknie hat der Strom auf seiner 1000-Kilometer-Strecke für kurze Zeit seine Hauptrichtung verändert. Das Herz des Rheingaus erstreckt sich rund 40 Kilometer lang an den steilen, nach Süden gerichteten Uferhängen des Rheins zwischen Wiesbaden und Lorch. Lange, warme Sommer und kurze, milde Winter gepaart mit geringen Niederschlägen kennzeichnen das Klima. Hinzu kommen die reflektierende Wasseroberfläche des Rheins und die abwechslungsreiche, geologische Beschaffenheit des Bodens. Ideale Bedingungen für den Riesling-Anbau. Mehr als 80 Prozent der Rebfläche sind daher mit Riesling bestockt; rund elf Prozent mit Spätburgunder. Das ist weltweit einzigartig.

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